Mrz
20

Epilog

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Durch die Dialoge erzählen Sie Ihre Geschichte und Ihre Haltung dazu, den Point of View (POV). Sie charakterisieren Ihre Figuren, deren Herkunft und Bildungsgrad (d. h. ihren Jargon), deren Wahrhaftigkeit, Absichten, Humor usw. Eric Rohmer sagte, er lasse seine Figuren immer lügen und treibe damit die Handlung voran. Das ist ein Beispiel für den indirekten Dialog, der meist spannender, weil wahrhaftiger als der direkte Dialog wirkt: die Emotionen werden unterdrückt, um sie wird – wie um schwierige Situationen – herum geredet (SUBTEXT), das Handeln widerspricht dem Gesagten usw.

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Mrz
15

Dritter Akt

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Der Dritte Akt ist eine dramatische Handlungseinheit von höchstens 30 Minuten oder 30 Drehbuchseiten, doch meist ist es der kürzeste Akt! Er beginnt nach der Katastrophe oder Plot Point II und wird von der Auflösung bestimmt (magische Werkzeuge). Er ist gegliedert durch mindestens noch einen weiteren Wendepunkt. Die Geschwindigkeit, die der zweite Akt aus der Steigerung des ersten Akts und vor allem nach der Konfrontation aufgebaut hat, muss beibehalten werden, während sich die Temperatur der Stimmung abkühlen kann. Der Dritte Akt besteht aus höchstens 14 oder 15 Szenen, meistens weniger, die man in bis zu zwei Sätzen auf jeweils einer Karteikarte festhalten kann.

Schließlich und endlich: Die Hauptfigur findet ihr Ziel in einer veränderten Welt! Sie hat ihre Nöte überwunden, innere und äußere Geschichte runden sich zu einem Ganzen.

Mrz
12

Zweiter Akt

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Der Zweite Akt, eine dramatische Handlungseinheit von ca. 60 Minuten oder 60 Drehbuchseiten, beginnt nach der Peripetie oder Plot Point I. Er steht unter dem Stern der Konfrontation, der eigentlichen Handlung. Beide Hälften des Zweiten Akts gliedern sich um den Confrontation Point, dem Höhepunkt, bei dem die Heldin, der Held eine gänzlich neue Begegnung oder Erfahrung machen, oft in Form des größten Glücks oder schlimmsten Unglücks, das sie sich vorstellen können, von dem aus alles beschleunigt auf die Katastrophe (Plot Point II) zuläuft, die den Zweiten Akt beendet und in den Dritten Akt mündet (magische Werkzeuge). Der Zweite Akt besteht aus ca. 28 – 30 Szenen – sehr viel Stoff und Konflikte müssen entwickelt werden! – ca. 14 oder 15 vor dem Confrontation Point, ca. 14 oder 15 danach, die man in bis zu zwei Sätzen auf jeweils einer Karteikarte festhalten kann.

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Mrz
10

Erster Akt

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Der Erste Akt, eine dramatische Handlungseinheit von ca. 30 Minuten oder 30 Drehbuchseiten, wird von der Exposition bestimmt. Die Peripetie oder der Plot Point I sitzen an seinem Ende (magische Werkzeuge). Der Erste Akt besteht aus ca. 14 oder 15 Szenen, die man zu Beginn des Schreibens in bis zu zwei Sätzen auf jeweils einer Karteikarte festhalten kann. Das verschafft das nötige Gefühl für die Struktur.

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Mrz
7

Prolog

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Die magischen Werkzeuge und Bausteine unsrer Dramaturgie, die von den Hollywoodautoren über Shakespeare auf good old Aristoteles zurückführt:

“Drama is conflict”, sagt Syd Field, d. h.: In einer spannenden Story spitzt sich jede Szene auf einen Konflikt zu.

Robert McKee: “Eine Szene ist eine durch Konflikt erzeugte Handlung in mehr oder weniger kontinuierlichem Zeit-Raum-Gefüge, welche die wertgeladene Lebensbedingung einer Figur um mindestens einen Wert mit einem wahrnehmbaren Grad an Bedeutsamkeit wendet. Im Idealfall ist jede Szene ein Story-Ereignis.”

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